Leistungsspektrum
Venenerkrankung
Das Problem
Krampfadern, Venenentzündungen und offene Beine gehören zu den häufigsten Erkrankungen in der Bevölkerung. Sie sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Unbehandelt kommt es zu chronischen Abflussstörungen, die zu offenen Beinen (Ulcus cruris) führen können. Die Beinvenenthrombose, eine schwerwiegende venöse Erkrankung, erfordert eine rasche Abklärung.
Die Untersuchung
Zunächst werden Ihre Beschwerden besprochen und anschließend Ihre Beine untersucht. Zusätzlich erfolgt eine Funktionsmessung des venösen Rückflusses mittels digitaler Photoplethysmographie (DPP). Daran schließt sich eine Ultraschal-luntersuchung an, die auch zur Abklärung einer Beinvenenthrombose eingesetzt wird. (Farbduplexsonographie)
Die Behandlung
Besenreiser und kleine Krampfadern werden verödet. Größere Seitenäste entfernt man in örtlicher Betäubung mit winzigen Schnitten, die fast narbenfrei abheilen. Die Operation in Vollnarkose ist
bei ausgeprägten Krampfadern notwendig. Bei der
Behandlung offener Beine kommt eine Kombination aus moderner Wundbehandlung und Kompressions-therapie zur Anwendung.
Die Thrombosebehandlung kann unter entsprechenden Voraussetzungen ambulant durchgeführt werden.
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Leistungsspektrum
Lymphödeme,
Beinschwellung
Das Problem
Dicke Beine oder Beinschwellungen entstehen als Folge einer Wasserablagerung im Bindegewebe. Eine mögliche Ursache ist ein ungenügender Rücktransport im Lymphsystem. Unbehandelt kommt es über Jahre zu ausgeprägten nicht
reversiblen Beinschwellungen.
Die Untersuchung
Die Diagnose erfolgt anhand der Krankengeschichte, dem äußeren Erscheinungsbild und der klinischen Untersuchung. Aufwändige apparative Methoden sind in der Regel nicht erforderlich.
Die Behandlung
Die Therapie besteht in einer konsequenten
Entstauung in Form von manueller Lymphdrainage, einer Kompression mit Kompressionsbinden und Kompressionsstrümpfen. Eine Lymphödembehandlung muss meistens über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.
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Leistungsspektrum
Enddarmerkrankungen
bei Frauen
Das Problem
Viele Menschen leiden unter Enddarmproblemen.
Die Erkrankungen am After sind sehr unangenehm und verursachen häufig Schmerzen, Nässen oder Juckreiz.
Oft führen die Nichtbeachtung von Alarmzeichen und Schamgefühl zu spät
zum Arzt.
Die Untersuchung
Nach Erhebung einer ausführlichen Krankengeschichte erfolgt, nach äußerer Betrachtung der
Afterregion, die vorsichtige Austastung des
Afterkanals mit dem Finger sowie eine harmlose Spiegelung des Enddarmes (Rektoskopie) und
des Afterkanals (Proktoskopie). Es schließt sich eine ausführliche Befundbesprechung an.
Die Behandlung
Die häufigsten Enddarmerkrankungen (Hämorrhoiden, Afterriss, Thrombosen am
Afterrand, Juckreiz, Nässen) können ambulant
behandelt werden. Zur Hämorrhoiden- behandlung stehen die Verödung und die Gummiligatu-rbehandlung zur Verfügung.
Afterrisse werden im Frühstadium mit modernen Medikamenten und Stuhlregulation behandelt. Schmerzhafte Knoten können medikamentös zur Rückbildung gebracht werden.
Sollte eine Operation notwendig werden, erfolgt diese in enger Kooperation mit einem operativ
erfahrenen Proktologen. In der Regel wird die
Operation ambulant durchgeführt.
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